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SMC München > News > Club > Tosti vorn! SMC siegt auch im G-Cup.

15.May.12 von Oliver Werner (Kommentare: 1)

Tosti vorn! SMC siegt auch im G-Cup.

Weltweit treten unsere Helden an, um die Fahne des siegreichsten Clubs der Welt hochzuhalten. Ferne Länder, fremde Kulturen, anders klingende Sprachen - nichts hält unsere Rennfahrer davon ab, große Taten zu vollbringen. Hier ist Thorsten "Tosti" Hertrampfs Rennbericht aus Mattighofen. Wir verdrücken uns Tränen der Rührung.

GCUP SMC München

Samstag

5.5.2012 - es ist soweit: Das erste G-Cup Wochenende ist da! Nach dem 10. Gesamtrang in der Open-Klasse des letzten Jahres hatte ich mir diese Saison die ersten 6 als Ziel gesetzt. Die Anreise war entspannt. Wir trudelten gegen 10 Uhr in Kürbis-City ein, bauten auf, meldeten an und brachten die unglaublich strenge Abnahme hinter uns, begrüßten und ratschten. Kurzum ein entspannter Beginn. Auch aufgrund der unglaublichen Vorbereitung zu Hause wegen der Wetterprognose. Slicks, Regenreifen, einfach alles in bester Ordnung, auch das Wetter - bis ne halbe Stunde vor dem ersten Training.

Es kam wie es kommen musste. Dunkle Wolken zogen auf. Was tun? Welche Reifen? Trocken – Regen? Trocken – Regen? Trocken – Regen? Au Mann…… Ich entschied mich für Regen. Noch 20 Minuten. Schnell umstecken. Vorderrad, kein Problem. Hinterrad, fast fertig. Doch dann. Ze fix, falsches Kettenblatt (50er statt 48er), ergo Kette zu kurz. Okay, erstes Training scho im A….  Dabei hatte der Tag sooooo entspannt begonnen. Dann die rettende Idee. Evi meinte, ich könnte ja schon mal in meiner zukünftigen Klasse (Crazy Old Boys, pfffffffffffff) nach dem Rechten sehen. Gesagt getan. Dank dem netten Rennleiter durfte ich mitfahren. Ich hatte ein gutes Gefühl, konnte ich doch mit den Schnellsten mithalten. Ich konnte allerdings schon wieder umstecken (es sollte nicht das Letzte mal sein), da es trocken war. Das zweite Training fuhr ich ordnungsgemäß in der Open-Klasse mit. Es war trocken (juhu, musste nicht umstecken). Ich orientierte mich an den Schnellen (Eisenmann, Partelli, Muigg, Niggl,…). Zu meiner Überraschung lief ich auf sie auf. Bin ich so schnell? Sie so langsam? Lassen sie sich nicht in die Karten schauen? Egal, war ein geiles Gefühl.

 

Race Day

Der Tag begann, wie der Samstag, entspannt (kam mir schon irgendwie bekannt vor; sollte mich das wundern?). Ich rechnete fest mit Regen. Es war alles vorbereitet. Doch wo waren die Wolken? Der Himmel war blau. Kein Lüftchen. Nix. Nada. Das Qualifying (9.45Uhr) rückte näher. Sollte es trocken bleiben? Au Mann……  Jetzt noch „schnell“ vorne einen neuen Slick aufziehen. Okay, kurz nach halb zehn konnte ich mich dann doch entspannt in die Klamotten schmeißen. Aufwärmen? Pfffff. Warum? Hab doch grad Reifen montiert. Reihte mich am Ende des 26er Feldes zum Qualifying ein.

OK. Vor den Ersten losfahren, bevor sie die erste Runde beenden und ein bisschen Abstand zum Vordermann lassen. Ups, schon wieder da? Ach ja, es wird OHNE Offroad gefahren. Jetzt aber GAS, dann sollte es hinhauen. Hats auch, aber mich in der ersten gezeiteten Runde. Verdammt. Die nächsten drei Runden waren auch im A…. Immer an der gleichen Stelle verbremst. Jetzt schwoll mir der Kamm und endlich, ja endlich fand ich meinen Rhythmus. Siehe da, ich lief wieder auf meine Referenzfahrer auf. Mit gutem Gefühl gings wieder zurück zum WoMo. Meinem Vater war es vorbehalten, die geile Botschaft zu überbringen. Erst hatte er mich auf der Liste nicht gefunden (er fing bei Platz 12 an, HA). Konnte er auch nicht. Stand ja ganz oben J!!

Vor dem ersten Lauf, der mit Offroad gefahren wurde, versuchten gewisse Herrschaften (namentlich bekannt) mich nervös zu machen. „Hey Tosti, ich steh hinter Dir, Dich hol ich im Rennen. Hältst den Druck überhaupt aus? Abgerechnet wird am Ende hab ich mir gedacht. Am Start war ich aber doch ganz schön nervös. Aber was soll‘s. Hab Spaß! Den hatte ich auch. Oh yeah. Ein glatter Start-Ziel-Sieg!!! Übrigens hatte sich das Montieren des Slicks rentiert. Es blieb unglaublicherweise trocken.

Toasti, wo er hingehört: Ganz vorn.

Der zweite Lauf brachte dann feuchte Verhältnisse mit entsprechender Dreckauflage aus dem Offroad der Läufe zuvor. Schee rutschig. Also auf Regen umgesteckt und ab ging die Luzi. Den Start in gewohnt souveräner Manier gewonnen. In der ersten Runde fast zwei Sekunden auf den Zweiten herausgefahren. In der zweiten Kurve der darauffolgenden Runde schaute ich mir die Bodenverhältnisse etwas näher an und fand mich auf Platz sechs wieder. Kämpfte mich zwei Runden später auf Platz fünf zurück und lief auf den Dritten und Vierten auf. Doch das mit den Bodenverhältnissen ließ mir keine Ruhe. OK. Wieder sechster. Zum Ende des Laufes riskierte ich nichts mehr und kam als Siebter an. Pokal, ja. Aber das war’s dann mit dem Tagessieg. Au Mann. Echt schade. Also zsammpacken und auf das Gesamtergebnis und die Siegerehrung warten. Doch dann die größte Burner-Nachricht des Rennwochenendes. GESAMTSIEG!!! Neee, oder?!?  Die anderen hatten auch gepatzt und so holte ich mit 39 Punkten den Tagessieg.

Es war ein absolut unbeschreiblich geiles Wochenende.

Fußballerzitat: „Ich hatte vom Feeling her ein gutes Gefühl.“ Muahaha

Greetz. Euer Open-Old-Boy Tosti.    

Themen: G-CUP , Rennbericht , SMC Verein , Supermoto , Supermoto Event

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Kommentar von Markus B | 16.05.2012

Markus B

Sehr schöner Bericht, Glückwunsch zum Tagessieg! Davon Bitte mehr!