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SMC München > News > Club > DM 2011 in Lichtenberg: SMC weit vorn!

28.May.11 von Oliver Werner (Kommentare: 2)

DM 2011 in Lichtenberg: SMC weit vorn!

Das letzte Wochenende hat mal wieder gezeigt, dass heldenhafter Einsatz widrige Umstände durchaus aufwiegen kann - aber nicht muss. So landete ein Teil der SMC-Belegschaft im Kies oder hinten. Der andere Teil hat alle gerichtet.

Fangen wir mit dem Besten an: Max Niewiadomski hatte in Vertretung für einen Teamkollegen in der C2 genannt – zusätzlich zur S3, versteht sich. Das ganze lief dann so: Sieg in C2, vom Podest runter, direkt zum Vorstart der S3. Hier hatte er zwar noch stärkere Konkurrenz (Lukas Höllbacher & Co). Vom nächsten Sieg konnte ihn aber auch in dieser Klasse keiner abhalten. Unglaublich!

Immer volle Pulle: Stefan & der Grill

 

Die SMC-Helden in den Amateurklassen hatten da mit ganz anderen Widrigkeiten zu kämpfen. Zwar hatte der Veranstalter beide Nennungen bestätigt aber dann offenbar Ärger mit dem ADAC wegen der Anzahl der Fahrer in der Klasse. Teils, weil er zu faul war, die Startnummer zu ändern, teils wegen persönlicher Befindlichkeiten konnte sich Werner nicht zum Start in der Ü40 durchringen. Stattdessen ließ er sich zum Start in der C1 überreden – eine mehr als logische Entscheidung im Anbetracht der Tatsache, dass er die Lichtenberger Strecke noch nie gesehen hatte und es, streng genommen, sowieso schon wurscht war… Selbstgestecktes Ziel: Nur nicht Letzter werden.

 

Stefan Kugelmanns Ziele waren da schon ehrgeiziger und nach dem Qualifying sah es erstmal auch ganz schön gut aus. Startplatz 7. Verhaltene Euphorie. Als am Samstag kurz vor den ersten Rennen Regen aufzog, war die gute Laune allerdings schnell verflogen. Der Start des Amateurlaufs war noch staubtrocken, aber im Lauf des Rennens verabschiedete sich der eine oder andere zwanglos tangential von der Strecke… Stefan lag nach zwei Runden auf dem dritten Platz und fuhr wie ein Großer. Just, als wir uns stark enthusiasmiert schreiend den Weg durch die begeisterten Massen bahnten, um im Streckenlokal „Kolbenfresser“ eine Flasche Schampus kaltstellen zu lassen, geschah es: Durch eine extrem progressive Linienwahl fuhr einer der nachfolgenden Piloten Stefan im Offroad direkt quer vors Vorderrad, wodurch er kurzzeitig die Contenance und gleich darauf zwei Plätze verlor. Sei’s drum. Im immer ungemütlicher werdenden Wetter fuhr er einen sehr sauberen 5. Platz heraus.

Immer volle Pulle: Stefan & der Start


Dann war Havana dran. Im Qualifying noch eine Sekunde langsamer als Stefan, dafür in einem Haifischbecken. Zugegeben, keine großen weißen, wie in der S1. Aber die Taucher unter uns wissen, wie viel Nervosität die Anwesenheit von 28 - sagen wir - Silberspitzenriffhaien auslösen kann. Startplatz 22 bedeutete aber wenigstens, dass der weitaus größere Teil der Bekloppten vor ihm stand. Dumm nur, dass auch noch Pokern angesagt war. Schwül-warmes Wetter bewog unsere nicht mehr ganz jungen Helden dann dazu, vorn eine Regenpelle und hinten einen Slick aufzuziehen – ein Fehler, wie sich herausstellen sollte. Nach einem ordentlichen Start und eher unauffälligen Rennen musste sich Werner den Verlust von zwei Plätzen hinnehmen. Traurig, aber wenigstens nicht letzter…

Vermutlich dienstältester C1-Pilot: Havana

 

Sonntag fand der C1-Lauf dann vor dem der Amateuren statt und diesmal sollte alles anders werden. Bei bestem Wetter, mit Slicks bereift, war die Angelegenheit schon deutlich unterhaltsamer… Nach einigen Runden auf Platz 16 vorgefahren und noch mit überraschend viel Puste beschleunigte der wahrscheinlich Klassenälteste aus dem hohen Anlieger, als – das kommt jetzt vielleicht bekannt vor - einer der nachfolgenden Piloten ihm durch eine extrem progressive Linienwahl direkt quer vors Vorderrad fuhr… Die nachfolgende Flugphase mit geschmeidig eingeflochtener Schraube und Rückwärtsköpfer verhinderte zwar nicht die Weiterfahrt, aber eine bessere Platzierung als 23. Hmmm.

 

Vor dem zweiten Amateurlauf waren die Vorzeichen dafür dann so wie im C1-Lauf am Vortag: Schwül-warm und gelegentlich Regen. Stefan, entschlossen, dieses Rennen für sich zu entscheiden, tat das einzig Richtige. Er blieb eiskalt, ignorierte die widrigen Bedingungen, ging voll konzentriert und hoch motiviert an den Start, fuhr beim ersten Aufleuchten der roten Ampel los, zog zurück, hakte in der ersten Kurve beim drängelnden Nebenmann ein und rieb zusammen mit seinem Kontrahenden das Moped ganz normal in den Asphalt. Was für eine Einlage, gab locker 100 Hartmannpunkte! Die dankbar klatschenden Zuschauer, die jetzt eine wilde Aufholjagd erhofften, wurden leider enttäuscht, weil Stefan beim Antreten seiner Stop & Go-Strafe den Lenker nicht mehr gerade gekriegt hat und aufgeben musste. Doppel-Hmmm.

Egal, war ein seeehr gelungenes Wochenende und wenn alle Stricke reißen, haben wir ja noch ein  paar andere Sieger im Club, die unsere Ehre retten. Und neue Freunde haben wir auch gefunden:

Neue Freunde: Stefan und Scooter

Themen: Rennbericht , Supermoto DM , Veranstaltungen

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Kommentar von Frank | 30.05.2011

Frank

Sehr schöner Artikel. Hoffe Du bist beim nächstes Ausflug zum Erzgebirgsring dabei! (23. Juni - siehe Forum)

Kommentar von Jugge | 30.05.2011

Jugge

Geil....weiter so!